Das Ende


Während der beiden Hauptabbauperioden wurden rund 43 000 Tonnen Anthrazit gefördert. Mit fast 40 000 Tonnen im Zweiten Weltkrieg war die Mine Ferden eine der erfolgreichsten im ganzen Wallis. Nach Kriegsende bewarb sich die «Mine de Grône» zweimal um die Schürfrechte. Aufgrund von Einsprachen wurde die Konzession aber beide male nicht erteilt. Die Konzession befindet sich deshalb seit der Rückgabe 1949 im Besitz des Kantons Wallis.

Obwohl die Mine relativ lange betrieben wurde, sind heute kaum noch Spuren von Bergbautätigkeiten festzustellen. Neben einem Gebäude, welches als Ferienchalet erhalten geblieben ist, sind nur noch einzelne Fundamente auszumachen. Die Stollen sind inzwischen alle eingestürzt und verwildert. Einzig anhand der Ablagerungen vor den ehemaligen Stolleneingängen können diese heute noch ausgemacht werden.