Der Anfang


Erste Beschreibungen des Kohlevorkommens stammen aus dem Jahr 1893. Vermutlich wurde im Lötschental aber schon früher Graphit abgebaut. Es wird berichtet, dass in den 1880er Jahren Graphit nach Genf verkauft, bzw. in Goppenstein in der Bleihütte für die Herstellung von Ziegeln und in den Öfen verwendet wurde. In den Berichten zum Bau des Lötschbergtunnels wird das Anthrazitvorkommen ebenfalls erwähnt.

Zwischen 1873 und 1875 wurde mehrmals um die Erteilung der Schürfrechte ersucht. Nur ein Antrag bezeichnet die spätere Mine im Goltschried. 1907 trat ein vorerst letzter Interessent für die Schürfrechte im Goltschried auf. Ob dazumal aber tatsächlich geschürft wurde kann nicht belegt werden. Zur Zeit des ersten Weltkrieges waren jedenfalls keine Spuren eines früheren Bergbaus zu finden.