Lötschberg Südrampe


Die Lötschberg Südrampe ist einer der bekanntesten Wanderwege der Schweiz. Der erste Startpunkt ist Hohtenn, ab Goppenstein mit dem Zug in 5 Minuten erreichbar. Die Wanderung kann aber an allen Bahnhöfen zwischen Hohtenn und Brig begonnen oder unterbrochen werden. Alle Bahnhöfe sind tagsüber direkt und ohne Umsteigen ab Bern erreichbar. An allen Bahnhöfen stehen einige Parkplätze zur Verfügung, diese sind bei schönen Wetter aber rasch gefüllt. Auf der rund 8 Stunden dauernden Wanderung informieren sie an einigen Stellen Tafeln über interessante Sachen zum Bau der Strecken, den Suonen oder dem Oberwallis allgemein. Die ganze Strecke wird den ganzen Tag von der Sonne beschienen, weshalb die Temperaturen im Hochsommer durchaus auf über 40 Grad ansteigen können.

Ab dem Bahnhof Hohtenn führt der Weg zuerst entlang der Strasse. Nach ca. 10 Minuten folgt dann die Abzweigung. Anschliessend führt der Weg vorbei am Luogelkinviadukt und weiter entlang der Bahnstrecke. Bis kurz vor dem Ijolital geht es mehr oder weniger gerade aus. über eine Treppe geht es anschliessend bergab bis zum Ijolibach um anschliessend auf der anderen Talseite wieder aufzusteigen. Von da aus geht es weiter geradaus bis in die Rarnerkumme, wo nach ca. 1.5 Stunden eine kleine gemütliche Beiz wartet.

Gestärkt geht es weiter entlang der alten Baubahn-Trasse bis zur Bietschtalbrücke. Die stählerne, 78m hohe Brücke kann über einen schmalen Steg, direkt entlang der Bahngleise überquert werden. Alternativ geht man in der Rarnerkumme bergauf, anschliessend entlang der Felswände um dann anschliessen über eine kleine Naturbrücke das Bietschtal zu überqueren und auf der anderen Seite der Bietschtalbrücke anzukommen. Ab dort führt der Weg geradaus weiter bis zum Ende des Tals und entlang der Suonen (Wasserleitungen) bis Ausserberg. Ausserberg erreicht man nach ca. 3 Stunden.

Ab Ausserberg gibt es 2 Möglichkeiten um bis ins Baltschiedertal zu kommen. Entweder man nimmt den unteren Weg, welcher einen grossen Teil entlang der Strasse führt oder aber man nimmt den schöneren Weg, welcher erst durch das Dorf Ausserberg führt und anschliessend über Felder in Richtung Baltschiedertal führt. In Viktoria kommen die beiden Wege wieder zusammen. Viktoria - dieser Name kommt von einer Felsformation durch welche die Bahnstrecke führt. Von der Seite betrachtet, hat diese Felsformation die Umrisse der Königin Viktoria. Ab Viktoria führt der Weg dann entlang der Baltschiederbrücke durch einige kurze Tunnels und überer mehrere Brücken auf die andere Talseite. Unter der grossen Brücke hindurch geht es dann entlang der Strasse bis Eggerberg, wo man nach ca. 4 Stunden 45 ankommt.

Ab Eggerberg geht es weiter entlang einer schmalen Strasse bis zu einem kleine Weingut. Ab dort führt ein Weg entlang der Bahnstrecke bis zum Bahnhof Lalden, welchen man nach ca. 45 Minuten erreicht. Vorbei am Bahnhof geht es weiter entlang der Bahnstrecke bis zum Mundbachtunnel. Ab dem Mundbachtunnel geht der Weg zuerst recht steil nach oben. Immer wieder geht es rauf und runter bis man die Mundbachschlucht erreicht. Diese wird über eine schmale Brücke überwunden. Nach einem weitere Aufstieg geht es entlang der Driestneri-Suone bis kurz vor Brig. Schliesslich beginnt der steile Abstieg zum Gardemuseum. Ab dem Gardemuseum kann man entweder direkt nach Naters weiter absteigen oder den etwas weniger steilen Kreuzweg nehmen.

Luogelkinviadukt bei Hohtenn
Rastplatz bei Hohtenn
Blick ins Rhonetal

Luogelkinviadukt
Rastplatz
Blick ins Rhonetal

 
Bietschtalviadukt
Blick ab Naturbrücke auf den Bietschtalviadukt
Blick ins Rhonetal

Bietschtalviadukt
Bietschtalviadukt
Blick ins Rhonetal

 
kürzlich sanierte Suone
Speicher bei Ausserberg
Blick auf Ausserberg

Suone
Speicher
Ausserberg

 
Wanderweg bei Viktoria
Blick auf die Baltschiederbrücke
Fussgängerbrücke bei Viktoria

Wanderweg
Baltschiederbrücke
Fussgängerbrücke

 
Blick auf Visp
Blick ins Rhonetal
Brig mit Bättlihorn

Bei Lalden
Blick ins Rhonetal
Brig